Volkstrauertag 2025

Volkstrauertag in Obergünzburg – Gedenkfeier am Ehrenmal

   Pfarrer Walter Böhmer bei der Segnung am Ehrenmal

In Obergünzburg wurde der Volkstrauertag auch in diesem Jahr würdig begangen. Die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine zogen gemeinsam in die Kirche ein, wo Pfarrer Walter Böhmer die Schubert-Messe zelebrierte. Die musikalische Gestaltung übernahm das Obergünzburger Blasorchester.

Am Ehrenmal begrüßte der 2. Bürgermeister Florian Ullinger die Anwesenden. In seiner Ansprache erinnerte er an die Bedeutung des Volkstrauertages und wies auf die aktuelle weltpolitische Lage hin. Er betonte, dass Frieden ein kostbares und schützenswertes Gut sei und sagte:

„Für ein friedvolles, soziales Miteinander sind Achtung und Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen unerlässlich. In diesem Sinne möchte ich Sie alle dazu ermutigen, in Ihrem persönlichen Umfeld für Frieden und Verständigung einzutreten.“

Martin Jäckle, Erster Vorstand der Kameradschaft, stellte in seiner Ansprache die Frage:

„Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt?“

Er erinnerte an die 174 Gefallenen und Vermissten aus Obergünzburg im Zweiten Weltkrieg, die niemals in ihre Heimat zurückkehren konnten.

Im Anschluss erfolgte die ökumenische Kranzniederlegung am Ehrenmal gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Henriette Gößner. Pfarrer Walter Böhmer segnete die Kränze. Danach wurde eine Strophe des Liedes „Der gute Kamerad“ in einer Echo-Version vorgetragen. Die Böllergruppe der Feuerschützengesellschaft Obergünzburg gab den Ehrensalut ab.

Die Feier endete mit dem Spielen der Nationalhymne durch das Obergünzburger Blasorchester.

 Anschließend marschierte die Fahnenabordnung zum Schützenheim der Guntia, wo die Jahresversammlung der Kameradschaft stattfand.

Obergünzburg, 17.11.2025